Eine Bewohnerin über ihre Corona-Erkrankung

von Lebenshilfe Oberösterreich (Kommentare: 0)

"Husten und Fieber." Eine Bewohnerin erzählt, wie es ihr während ihrer Corona-Erkrankung gegangen ist und wie Sie sich die Zeit im Zimmer vertrieben hat.

Begleiterin: Wie ging es dir, als du Corona hattest?
Bewohnerin:
Es ging mir nicht gut. Ich hatte Husten und Fieber, musste in meinem Zimmer bleiben. Das hat mich am meisten gestört! Die Betreuer mussten in Schutzausrüstung arbeiten - das war eigenartig und auch ein bisschen lustig.

Begleiterin: Wie hast du dir die Zeit im Zimmer vertrieben?
Bewohnerin: Ich habe viel geschlafen, Musik gehört und auf meinem Tablet YouTube-Videos angeschaut. Oft ist unser Kater Felix zu mir ins Zimmer gekommen und ich habe mit ihm  gekuschelt.

Begleiterin: Was geht dir in der Corona-Zeit besonders ab?
Bewohnerin: Am meisten geht mir die Arbeit in der Werkstätte ab. Ich vermisse meine Betreuer, besonders meinen Bezugsbetreuer, und auch meine Kollegen in der Holzwerkstätte. Es ist auch sehr schade, dass wir zur Zeit keine Ausflüge und Kaffeehausbesuche unternehmen dürfen. Meine Mama und meine Schwester dürfen mich nicht besuchen, die vermisse ich schon sehr. Das gemeinsame Essen in der Gruppe geht mir auch ab.

Begleiterin: Gibt es etwas, was du an dieser Zeit auch gut findest?
Bewohnerin: Ja, ich kann länger schlafen. Und ich brauche keinen Küchendienst oder ähnliches erledigen. Als ich krank war, blieb ich den ganzen Tag im Bett. Das hat mir auch gefallen.

Begleiterin: Was vermisst du am meisten?
Bewohnerin: Ich möchte wieder hinaus gehen.

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