Eine Reise durch persönlichen Wünschen, Träumen und Lebensereignissen im Mariendom Linz

von Lebenshilfe Oberösterreich (Kommentare: 0)

Die Ausstellung „Ich bin ein Reisender – KUNST.KOFFER“ wurde durch Bischof Dr. Manfred Scheuer eröffnet. Die Ausstellungseröffnung bildete den Auftakt des Kulturfestivals sicht:wechsel und erzählt die 50-jährige Geschichte der Lebenshilfe Oberösterreich aus persönlichen Blickwinkeln.

Im Kreuzgang des Mariendoms in Linz sind noch bis zum 26. Juni die KUNST.KOFFER zu bewundern. „Die Koffer sind Ausdruck der Lebensfreude“, so Bischof Dr. Manfred Scheuer bei seiner Eröffnungsrede. Gefüllt mit persönlichen Erinnerungsstücken und biografischen Elementen, aber auch mit Träumen und Wünschen von Menschen mit Beeinträchtigung, welche die Koffer zusammen mit Mitarbeitern der Lebenshilfe gestaltet haben, laden sie zu einer sehr persönlichen Reise durch die 50-jährige Geschichte der Lebenshilfe Oberösterreich ein „Man kommt den Menschen bei der Betrachtung der Koffer sehr nahe und sieht, wofür das Herz des Künstlers schlägt“, erklärt Ferdinand Reisenbichler, Kurator und Ideengeber der Ausstellung.

Die Ausstellung bildete den Auftakt des internationalen inklusiven Kulturfestivals sicht:wechsel, das vom 3.-7. Juni 2019 stattfindet. „Die Ausstellung passt inhaltlich sehr gut in einen sakralen Raum wie den Mariendom und ist ein Sinnbild für die große und schützenswerte Vielfalt, die es in unserem Leben gibt“, erklärt Alfred Rauch, Geschäftsführer von sich:wechsel. 

Zum 50-jährigen Jubiläum der Lebenshilfe Oberösterreich will die Ausstellung ein eindrückliches und positiv berührendes Lebenszeichen geben und durch diese sehr persönlichen Koffer-Einsichten die Empathie des Betrachters wachrütteln. „Damit können wir das Bild vom „armen Behinderten“ zurechtrücken und an einem modernen und wertschätzenden Menschenbild weiterarbeiten“ so Reisenbichler abschließend.

Zur Newsübersicht

Einen Kommentar schreiben

Kommentar