Friedrich Holzer über seinen Corona-Alltag

von Lebenshilfe Oberösterreich (Kommentare: 0)

Der Bewohner aus Grein darüber, wie es ihm in der Corona-Zeit geht, was er vermisst und was er gut findet. 

Wie geht es Ihnen in der Corona-Zeit?

Nicht so gut, weil ich nicht so oft alleine oder mit der Gruppe fort fahren kann. Das hat mir vor Corona immer sehr gut gefallen. Vor Corona bin ich auch viel mehr selbständig mit meinen E-Rolli Einkaufen gefahren und war viel alleine unterwegs. Mich stört das ich nicht mehr so viele fremde Leute auf der Straße treffe, die mit mir ein Gespräch anfangen. Weniger Ausflüge finden statt.

Wie vertreiben Sie sich die Zeit?

Mit lesen, Fern schauen beim Fenster raus schauen und kochen.

Was geht Ihnen in der Corona-Zeit besonders ab?

Meine regelmäßigen Ausflüge alleine mit dem Rollstuhl. Die Gespräche mit fremden Leuten vor dem Kaffeehaus Schörgi. Festln feiern und mitfeiern. Wellnessen fahren in die Aumühle. Ausflüge mit der ganzen Wohngruppe. Der Kaffee in der Gruppe. Monika, meine Freundin vom Obergeschoß, darf mich momentan in meinem Zimmer nicht besuchen.

Gibt es etwas das Sie an der Corona-Zeit gut finden?

Wenn das Wetter schön ist und ich kleine Ausfahrten mit dem E-Rolli machen kann.

Was finden Sie an der Corona-Zeit schlecht?

Dass ich nicht mehr so viel raus kann. Dass die Geschäfte zu sind. Das ich nicht auf Ferienaufenthalt fahren kann. Dass es keine Weihnachsstmärkte und -feiern gibt. Das alle Betreuer Masken tragen. Dass ich selbst Maske tragen muss beim Einkaufen. Den Corona Test der bei mir gemacht wurde den habe ich als unangenehm empfunden, ich möchte dass nicht zu oft.

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