Grünes Licht für Wohnprojekt in St. Peter am Wimberg

von Lebenshilfe Oberösterreich (Kommentare: 0)

Bild: Land OÖ. Franz Stadlbauer (Geschäftsführer ARCUS Sozialnetzwerk), Birgit Gerstorfer, Mag. Gerhard Scheinast (Geschäftsführer Lebenshilfe OÖ)
Bild: Land OÖ. Franz Stadlbauer (Geschäftsführer ARCUS Sozialnetzwerk), Landesrätin Birgit Gerstorfer, Mag. Gerhard Scheinast (Geschäftsführer Lebenshilfe OÖ)

Bei der gestrigen Pressekonferenz mit Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer wurde das Wohnprojekt in St. Peter vorgestellt, für das die Lebenshilfe OÖ nun eine Finanzierungszusage vom Land OÖ erhielt.

Das Bauprojekt wird für 15 Personen ein neues Zuhause bieten, ein zusätzlicher Wohnplatz ist für die Kurzzeitunterbringung vorgesehen. Für die Lebenshilfe ist es das erste Projekt im Bezirk Rohrbach.

Momentan nehmen 935 Menschen im Bezirk Rohrbach eine Leistung nach dem Chancengleichheitsgesetz in Anspruch (Wohnen, Fähigkeitsorientiere Aktivität, Arbeit, Mobile Betreuung und Hilfe, berufliche Qualifizierung etc.). Gleichzeitig haben noch 316 Personen im Bezirk einen Bedarf nach einer oder mehrerer dieser Leistungen angemeldet. Für 151 Personen sind die Bedarfe bereits „sehr dringend“ – und werden damit nach der laufenden Bedarfsanalyse des Landes Oberösterreich innerhalb des nächsten halben Jahres schlagend. Ein großer Teil dieser dringenden Bedarfe bezieht sich auf den Bereich „Wohnen für Menschen mit Beeinträchtigung“.

Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer: „Aufgrund der Bevölkerungsentwicklung werden die Bedarfe nach Angeboten des Oö. Chancengleichheitsgesetzes bis zum Jahr 2020/2021 im Großen und Ganzen ebenso stark ansteigen, wie das schon in den Jahren 2010 – 2016 der Fall war. Danach verflachen die Bedarfskurven deutlich, sodass die Notwendigkeit weitere Angebotserweiterungen kaum mehr gegeben sein wird. Die Strategie des Sozialressorts kann dann vom Modus „Ausbau“ auf „Halten“ umgestellt werden. Zuvor müssen wir aber intensiv daran arbeiten, die vorhandenen Angebote zu erweitern und zusätzliche Plätze, gerade im Bereich „Wohnen“ zu schaffen. Die unseligen Wartelisten bei Angeboten nach dem Chancengleichheitsgesetz aus der Welt zu schaffen ist mein oberstes politisches Ziel als Sozial-Landesrätin“.

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