Jubiläumskonzert mit Konstantin Wecker auf 2022 verschoben

von Lebenshilfe Oberösterreich (Kommentare: 0)

Scheckübergabe Dr. Kubinger an den Obmann der AG Ried, Gerd Rabe

Das 40-jährige Jubiläum der Lebenshilfe OÖ in Freistadt wird in das Jahr 2022 verschoben. Wegen der Corona-Krise kann der Ersatztermin am 6. September leider nicht stattfinden. Der definitive Termin für das Konzert steht noch nicht fest, alle bisher gekauften Karten behalten bis 2022 ihre Gültigkeit.

"Aller guten Dinge sind drei" - dieses Sprichwort gilt auch für das Jubiläumskonzert mit Konstantin Wecker: Leider hält wegen der Corona-Krise auch der Ersatztermin am 6. September 2020 nicht und das Konzert mit Konstantin Wecker wird auf 2022 verschoben. In der aktuellen Ausgabe der Streiflichter wird das Konzert noch mit dem ursprünglichen Ersatztermin am 6. September angekündigt, der leider nicht eingehalten werden kann.

Konstantin Wecker dankt den Mitarbeitern der Lebenshilfe in den Streiflichtern und schreibt an die Leser:

Ich singe jetzt in meinen Konzerten wieder das Lied von 1993 "Ich habe Angst". Darin heißt es:

Und wenn du, wie früher, von mir

Lieder der Hoffnung verlangst -

da ist zwar ein Sehnen in mir,

aber eigentlich habe ich Angst.

 

Ich hab Angst um die Kinder und Narren,

die Verwundbaren und die Bizarren,

um die Suchenden und die Verirrten,

Komödianten und geistig Verwirrten,

um die seitlich Umgeknickten,

um die Liebenden und die Verrückten,

alle, die sich verschwendend verschenken,

die sich selber durchs Leben lenken,

alle, die mit dem Herzen denken.

Und natürlich, so selbstlos bin ich nicht:

Ich hab Angst um dich und mich.

 

Leider ist dieser Liedtext in den letzten Jahren wieder ganz aktuell geworden.

Ihr von der Lebenshilfe helft mit Eurer Arbeit unermüdlich mit, den Euch Anvertrauten Halt zu geben in dieser schwierigen Zeit. Gar nicht genug danken kann man Euch dafür. Vor zwei Jahren war ich ja für ein Buchprojekt wieder einmal "Auf der Suche nach dem Wunderbaren", da habe ich geschrieben:

Ich bin ein Träumer, Utopist, Fantast.

Ich bin naiv und habe mich nie geschämt dafür.

Was ich mir erträume

ist mehr als eine Revolution

sondern die totale Umwälzung der Werte

unserer wertlosen Gesellschaft.

Menschen die miteinander suchen,

hoffen, sündigen, verzeihen,

Menschen die sich anlächeln

statt sich im Wettbewerb

um den besseren Job fast umzubringen,

Menschen, die tanzen,

wie junge Hunde das tun,

wenn sie endlich auf die Wiese gelassen werden.

Kinder, die sich umarmen, ohne zu fragen, wer mehr Geld hat,

wer welche Hautfarbe hat,

wer schöner ist oder klüger.

Ja, Freunde,

ich will eine tanzende Menschheit,

Brüder und Schwestern,

die sich nicht beneiden,

sondern am Glück des anderen erfreuen.

und immer und sofort in den Himmel hinein.

Ich will in keiner Gesellschaft leben,

in der all jene am miesesten entlohnt werden

die die wirklich wichtige Arbeit verrichten:

Krankenpflegerinnen, Altenpflegerinnen, Hospizarbeiterinnen und so viele mehr.

 

Haltet den Kopf hoch, unsere Gesellschaft kann stolz sein, Euch unter uns zu wissen - und unendlich dankbar. Konstantin Wecker

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