Lebenshilfe-Klienten sprechen für sich selbst

von Lebenshilfe Oberösterreich (Kommentare: 0)

In den Einrichtungen der Lebenshilfe im Bezirk Perg wurden die Interessenvertreter neu gewählt. Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung treten selbst für ihre Rechte und Anliegen ein. Ulrike Weißengruber, Hannes Breuer, Mario Hahn und Marlies Schatz sind die neu gewählten Haussprecher im Bezirk Perg.

Wer weiß, was das Beste für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung ist? Natürlich die Betroffenen selbst. In der Lebenshilfe OÖ haben daher alle Menschen mit Beeinträchtigung das Recht auf Mitbestimmung und Mitsprache.

Nach den Haussprecherwahlen im Bezirk Perg spricht Hannes Breuer in seiner dritten Periode für sich und seine Kollegen der Werkstätte Grein, Mario Hahn, bisher Sprecher der mobil betreuten Klienten, stieg zum Haussprecher des Wohnverbundes Grein auf. In der Werkstätte Perg tritt Marlies Schatz für die Anliegen ihrer Kollegen ein. Nachdem Ulrike Weißengruber bereits mehrjährige Erfahrung als Haussprecherin im Wohnhaus gesammelt hat, wurde sie nun auch in der Werkstätte zur Haussprecherin gewählt. Darüber hinaus vertritt sie die Lebenshilfe OÖ auch im Interessenvertreter Beirat beim Land OÖ.

Nichts über uns, ohne uns!

Die Interessenvertreter-Wahlen finden im 4-Jahres-Rhythmus statt. Aus den Gruppensprechern der einzelnen Gruppen werden Haussprecher bzw. Haussprecher-Stellvertreter gewählt, die ihre Kollegen bei ihren Anliegen, Wünschen und Beschwerden unterstützen.

Im Jahr 2019 werden aus den gewählten Haussprechern Regionalsprecher und in der weiteren Folge Gesamtsprecher gewählt, welche die Interessen der in der Lebenshilfe OÖ begleiteten Personen auch in den Gremien der Lebenshilfe Österreich vertreten. Über alle Stufen der Interessenvertretung hinweg zieht sich ihre Devise: Nichts über uns, ohne uns!

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