Lebenshilfe-Wohnhaus Großraming ist in Betrieb

von Lebenshilfe Oberösterreich (Kommentare: 0)

Die acht Bewohner der Lebenshilfe sind in ihr neues Zuhause im Fuchsbergweg übersiedelt, sieben neue Bewohner aus dem Bezirk sind ebenso eingezogen. Das alte Lebenshilfe-Wohnhaus wird in eine teilbetreute Wohngruppe umgebaut.

30 Jahre lang war die Lebenshilfe-Wohngruppe in der Eisenstraße der Lebensmittelpunkt von acht Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung. Die derzeitigen Bewohner freuen sich nun sehr über das neu gebaute, barrierefreie Gebäude im Fuchsbergsweg. „Die Bewohner genießen ihr neues Zuhause und ihre schönen großen Zimmer“, so Mag. Hemma Hammann, Leiterin des Wohnhauses Großraming.

Wohnraum für sieben weitere Bewohner aus dem Bezirk

Durch den Neubau konnte das Wohnhaus auch vergrößert werden und die langen Wartelisten für Wohnplätze für Menschen mit Beeinträchtigung konnten dadurch verkürzt werden. Sieben neue Bewohner – alle von ihnen aus dem Bezirk Steyr-Land – sind eingezogen. „Besonders positiv ist zu erwähnen, dass die Bewohner nicht aus ihrem sozialen Umfeld gerissen werden und die über Jahre aufgebauten Kontakte in der Region weiterhin bestehen bleiben“, betont Hemma Hammann. Die bestehenden Bewohner sind gut in der Region verwurzelt und viel selbstständig im Ort für Erledigungen unterwegs, bei den neuen Bewohnern steht in den kommenden Wochen das Einleben im Vordergrund.

Unter den neuen Bewohner sind auch vier Personen, die zuvor schon in der Lebenshilfe-Werkstätte in Großraming beschäftigt waren und dringend auf einen Wohnplatz gewartet haben. Für den zusätzlichen Kurzzeitwohnplatz sind bereits zahlreiche Anfragen eingelangt – ein Zeichen für den großen Bedarf dieser temporären Entlastungsmöglichkeit von Angehörigen.

Zivildiener und Mitarbeiter gesucht

12 Mitarbeiter sind derzeit im Lebenshilfe-Wohnhaus in Großraming beschäftigt, mit der Vergrößerung können diese ihr Stundenkontingent aufstocken und darüber hinaus entstehen Arbeitsplätze für fünf neue Mitarbeiter. „Wir konnten bereits einige sehr gut ausgebildete Mitarbeiter aufnehmen. Aktuell sind wir noch auf der Suche nach Springern und wünschen uns dringend Zivildiener. Gerne unterstützen wir mit unseren Stiftungsplatz auch Menschen, die eine Ausbildung im Bereich der Behindertenbetreuung anstreben“, erklärt Hemma Hammann.

Altes Wohnhaus wird zur teilbetreuten Wohngruppe

Nach einer umfassenden Umbauphase wird das alte Wohnhaus in der Eisenstraße zu einem teilbetreuter Wohnplatz für fünf Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung. Fünf neue Bewohner, die über ein gewisses Maß an Selbstständigkeit in der Bewältigung der Aktivitäten des täglichen Lebens und der Versorgung des Haushalts aufweisen, sollen dort in naher Zukunft durch zwei Mitarbeiter begleitet werden. In der teilbetreuten Wohngruppe werden die Bewohner nicht rund um die Uhr betreut, spontane Unterstützung ist durch die Mitarbeiter des nahegelegenen vollbetreuten Wohnhauses möglich.

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