Nach dem Zivildienst ist noch lange nicht Schluss

von Lebenshilfe Oberösterreich (Kommentare: 0)

Vier Jahre ist es her, dass Dominik List seinen Zivildienst im Wohnhaus St. Florian absolviert hat. „In dieser Zeit habe ich sehr viele nette und interessante Menschen kennengelernt und es hat immer Spaß gemacht, mit diesen Menschen zu arbeiten“, erklärt er. Nach dem Zivildienst wollte der 23-Jährige den Kontakt mit den liebgewonnen Bewohnern aufrechterhalten und ist seitdem freiwillig aktiv.

Soziale Ader entdeckt

Von Montag bis Freitag ist der ehemalige Zivildiener als Softwareentwickler tätig. Ein Job, den er mit Leidenschaft ausführt. Doch der Zivildienst hat ein Feuer für etwas in ihm entfacht, das sein beruflicher Alltag nicht abdeckt: die Arbeit mit Menschen. An den Wochenenden unterstützt er daher die Bewohner in St. Florian bei der Freizeitgestaltung.

Zu diesem Hobby bewegt ihn einerseits Spaß und Freude, die er dabei erlebt, andererseits aber auch ein soziales Anliegen: „Es ist für mich unverständlich, dass in einem Bereich, der für die Gesellschaft so wichtig ist, immer weiter gespart wird. Ohne den Einsatz von Zivildienern und Freiwilligen wäre in den Einrichtungen vieles nicht mehr möglich“, so List.

Freizeit gegen schöne Momente tauschen

Der 23-Jährige verbringt drei bis vier Tage im Monat im Wohnhaus, um mit den Klienten spazieren zu gehen, Kaffeehäuser zu besuchen oder Gesellschaftsspiele zu spielen. Er unterstützt bei Aktivitäten wie etwa beim Radfahren und ist flexibel in seiner Zeiteinteilung, wenn Ausflüge geplant sind. „Es macht Spaß und Freude, mit unterschiedlichsten Menschen gemeinsam zu arbeiten und abwechslungsreiche Aufgaben gemeinsam mit ihnen zu meistern“, erklärt er.

Persönlichen Mehrwert ziehen

„Ich habe festgestellt, dass sich viele Menschen über die kleinen Dinge im Leben nicht mehr freuen können. Das ist hier jedoch völlig anders“, erzählt er begeistert über seine freiwillige Aktivität und erklärt: „Oft reicht es schon, einfach nur da zu sein und die Bewohner begegnen einem mit dieser Freude.“ Auch wenn sein ehrenamtliches Engagement viel Zeit in Anspruch nimmt, macht sie ihn glücklich. „Es sin unglaublich schöne Momente, die man erleben kann. Und: Es gibt immer guten Kuchen“, schmunzelt er.

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