Österreich-Premiere für bayrische Kabarettistin Claudia Pichler zugunsten der Lebenshilfe

von Lebenshilfe Oberösterreich (Kommentare: 0)

Die Kabarettistin Cluadia Pichler stand bei ihrer Österreich-Premiere zugunsten der Lebenshilfe in Freistadt auf der Bühne
Mit einer Mischung aus Erzählungen und Liedern eroberte die bayrische Kabarettistin die Herzen des Publikums
Benjamin Pilz, Beschäftigter der Lebenshilfe-Werkstätte Freistadt, begrüßte Claudia Pichler auf der Bühne
Der Chor der Lebenshilfe-Werkstätte Freistadt verabschiedete die alten und begrüßte die neuen Funktionäre der Arbeitsgruppe Freistadt

Unter dem Motto „KünstlerInnen für die Lebenshilfe“ konnte die Lebenshilfe in Freistadt die bayrische Kabarettistin Claudia Pichler für einen Auftritt in Freistadt gewinnen. Der Zustrom war enorm.

„Spektakulär!!“ Beschreibt Willi Hießl, Obmann der Arbeitsgruppe Freistadt, den Kabarettabend. Der Saal war hoffnungslos überfüllt, obwohl die junge Claudia Pichler aus München in Freistadt bisher noch kaum bekannt war. Doch die Lebenshilfe ist in Freistadt bereits für ihre Veranstaltungen bekannt und zudem lockte die Aussicht, mit dem Eintritt die Lebenshilfe unterstützen zu können.

Noch bevor Claudia Pichler die Bühne betrat, beehrte der Chor der Lebenshilfe-Werkstätte Freistadt unter der Leitung von Angelika Sumper mit zwei berührenden Liedern die scheidende, langjährige Obfrau Inge Waldschütz, ihren Gatten Norbert und das gesamte ehrenamtliche Arbeitsgruppen-Team für die langjährige großartige Arbeit im Bezirk Freistadt. Gleichzeitig wurde das neue Team der Arbeitsgruppe mit Willi Hießl an der Spitze begrüßt.

Mit einer Mischung aus Erzählungen und Liedern die Herzen des Publikums gewonnen

Die Kabarettistin Claudia Pichler gewann mit ihrer natürlichen, herzlichen und liebevollen Art, auf die Menschen einzugehen, schon vor ihrem Auftritt die Sympathien der Bewohner und Beschäftigten der Lebenshilfe in Freistadt und des engagierten Mitarbeiter-Teams der Werkstätte, welches die Gäste den ganzen Abend vorbildlich betreute. Claudia Pichler promovierte über den großen bayrischen Kabarettisten Gerhard Polt – mit diesem verbindet die Münchnerin die Liebe zur Mundart und die Gabe zur genauen Beobachtung.

Der Auftritt der Kabarettistin war eine Mischung aus Erzählung und Liedern. Darin gab sie allzu menschliche Geschichten zum besten, erzählte über ihren maulfaulen Vater, ihren Kleinkrieg im Kleingarten, fabulierte über ihr Berufs- und Liebesleben, erörterte die Tücken religiöser Befindlichkeiten genauso wie die Missverständnisse, die nur Dialektsprechende kennen. Aufgelockert durch launige Lieder und Instrumental-Einlagen (Gitarre, Ziehharmonik) ließ Claudia Pichler das Publikum mit einem fröhlichen Gefühl nach Hause gehen. „Ich bin euch von der Lebenshilfe dankbar, dass ihr euch getraut habt, meine Österreich-Premiere zu veranstalten“, so Claudia Pichler.

Konstantin Wecker als nächster „Künstler für die Lebenshilfe“ gewonnen

Der Auftritt von Claudia Pichler war aber auch so etwas wie der Beginn von „Münchner Festspielen in Freistadt“, denn anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Lebenshilfe-Werkstätte Freistadt wird Konstantin Wecker mit seinen Musikern am Sonntag, den 10. Mai ein Jubiläumskonzert zugunsten der Lebenshilfe geben. Karten können bereits über die Lebenshilfe erworben werden.

Als Auftakt zu diesem Konzert zeigt ein junger Münchner Regisseur am 17. März 2020 im Kino Freistadt seinen interessanten Dokumentationsfilm über Konstantin Wecker – sozusagen als Einstimmung auf das Konzert. Der Regisseur wird an diesem Abend auch selbst anwesend sein.

 

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