Soziale Wärme beim Festival der Regionen

von Lebenshilfe Oberösterreich (Kommentare: 0)

c Festival der Regionen

Unter dem Motto „Soziale Wärme“ wurde im Bezirk Perg wurde das Festival der Regionen veranstaltet. Die Lebenshilfe war stark vertreten – mit der Ausstellung „Ich bin ein Reisender – Kunst.Koffer“, einem Flashmob, dem „Ruf gegen die Grenzen“ und dem Kleinprojekt „Augenschmaus und Gaumenfreude“ im Wohnhaus und dem Besuch von Projekt Ge_Wanden im Garten der Werkstäte.

Der Flashmob, der beim Kunstfestival  Sicht:Wechsel  in Linz gemeinsam mit anderen Institutionen entwickelt wurde, bildete einen unerwarteten Auftakt für das Festival der Regionen. Am Stadtplatz in Perg traten über 60 Akteure – vorwiegend von der Lebenshilfe – auf, und brachten gute Stimmung und einen rhythmischen Impuls für die dort anwesenden Ehrengäste, und für alle Passanten, die zufällig vorbei kamen. Aus diesen Tanzbegeisterten wird sich mit der Choreografin Lena Setzwein eine Tanzgruppe formieren, die regelmäßig trainieren wird, und deren Ziel es ist, bei den nationalen Winterspielen (Tanzbewerben)  – Ende Jänner in Villach – teilzunehmen.

Darüber hinaus ist das Kunstprojekt „Ich bin ein Reisender – Kunst.Koffer“, – das am 30.6. im „20er Hof“ in Grein an seinem zweiten Standort der Wanderausstellung eröffnet wurde, großen Anklang. In den revitalisierten der alten Firma Meisl kommen die bunt gestalteten Koffer wunderbar zu Geltung. Der künstlerische Leiter des Festivals der Regionen – Airan Berg – zeigte sich in seiner Eröffnungsrede überaus begeistert von diesem Projekt.

Ein weiteres Projekt, bei dem Menschen der Lebenshilfe aktiv teilnahmen, war der „Ruf gegen die Grenze“. Mit zwei großen Megafonen wurden am Samstag Texte zum Thema Grenze über die Donau gesprochen. Da ja die Donau in unserem Bereich die nicht unerhebliche Grenze zwischen zwei Bundesländern bildet. Texte von Peter Gstöttmaier und Pelin Ovat, die sogar ihre Werke selbst von der niederösterreichischen Seite vorlas, konnten bei dieser sehr inklusiven Veranstaltung beeindrucken. Vor allem die niederösterreichischen Bürgermeister waren von diesem bundesländerübergreifenden Projekt sehr angetan.

Das Projekt Ge_Wanden von einer Gruppe der Universität für angewandte Kunst zog durch das Festival und lud dazu ein, gemeinsame Anknüpfungspunkte zu finden - physisch wie auch verbal. chülerinnen aus dem Borg Enns flochten gemeinsam mit den Beschäftigten der Werkstätte Grein im Garten der Werktsätte und redeten über soziale Wärme und über das Leben.

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