Vom Spengler zum ersten Zivildiener im Lebenshilfe-Wohnhaus St. Peter

von Lebenshilfe Oberösterreich (Kommentare: 0)

Im August 2019 ging das Wohnhaus der Lebenshilfe in St. Peter in Betrieb – Zivildiener Andreas Thaller war von der ersten Minute an dabei. Ab Mai wird ein Nachfolger gesucht, der seine abwechslungsreichen Aufgaben übernimmt.

Der Zufall führte Andreas Thaller in seiner Zivildienstzeit ins Wohnhaus St. Peter. Ohne besondere Erwartungen trat er seine Stelle an – und wurde davon überrascht, wie schnell er sich als gelernter Spengler im Sozialbereich einlebte und welche Erkenntnisse er aus dieser Zeit in seine weitere Berufslaufbahn mitnehmen kann. „Die Bewohner der Lebenshilfe freuen sich selbst über Kleinigkeiten und sind dankbar. An diese Eigenschaft will ich mich später erinnern, wenn einmal im Job etwas nicht so läuft wie geplant“, so Andreas Thaller.

Zivildienst-Nachfolger gesucht

Ende April wird Andreas Thaller seinen Zivildienst beenden und wieder als Spengler arbeiten, bevor er später den landwirtschaftlichen Betrieb übernehmen will. Einen Zivildienst kann er nur empfehlen: „Das Bundesheer ist für mich nie in Frage gekommen, denn ich wollte etwas Sinnvolles tun“, erklärt der 23-Jährige. Und das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun, hatte er im Wohnhaus voll und ganz: „Egal ob man mit den Leuten einkaufen geht, Ausflüge macht oder ein Vogelhaus aufstellt – sie freuen sich selbst über Kleinigkeiten, die man selbst gar nicht mehr wertschätzt, lachen viel und es bereitet einen selbst eine Freude, wenn man ihnen etwas Gutes tun kann“, so Thaller. Ein weiteres Plus für den Sarleinsbacher sind die Arbeitszeiten: „Meist war ich abends von 16-22 Uhr im Dienst – ideal für mich als Landwirt, um den Tag am Hof zu nutzen“.

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