Kabarett: Claudia Pichler - Net blöd für a Frau, Freistadt

Österreich-Premiere: Kabarett Claudia Pichler: „Net blöd….für a Frau!“

Unter dem Motto „KünstlerInnenfür die Lebenshilfe“ ist es der Lebenshilfe Freistadt auch heuer wieder gelungen, eine interessante bayrische Kabarettistin für einen Auftritt in Freistadt zu gewinnen.

Wer Gerhard Polt und die Well-Brüder aus dem Biermoos kennt und schätzt (Polt als vielleicht der bayrischste Bayer überhaupt, Menschenkenner, satirischer Beobachter, Jahrhundert-Kabarettist – und die Well`s, die das politische und alltägliche Geschehens der Heimat und dem Rest der Welt musikalisch auf höchstem Niveau aufs Korn nehmen, kommt an Claudia Pichler(Münchnerin, Kabarettistin, Autorin, POLTologin) nicht mehr vorbei!

Sie ist net nur net blöd, sondern unwiderstehlich charmant, authentisch und erschreckend nixscheißert!

Zunächst wirkt sie eher brav, fast schüchtern – sie ist nett, höflich, g`scheit , ein hübsches Mädchen, perfekt angepasst und dermaßen unauffällig!

Aber die junge Doktorin, die über Gerhard Polt promoviert und ein Buch geschrieben hat, entdeckte sich dabei auch selbst und hat es auch faustdick hinter den Ohren, ist hinterfotzig – einfach sauguad!

Nach einigen Auftritten mit den „Drei Haxn“ (zusammen mit Michael Well und Anni Preuß) hat sie jetzt ihr erstes Solo-Programm gestartet, in dem sie munter ihr Herz auf der Zunge trägt:

„Net blöd….für a Frau“.

Stammen tut sie aus Aubing am zivilisatorischen Rand von München mit der dazugehörigen katholischen Erziehung: „Ich bin immer schon in die Kirche gegangen worden.“ Der Vater stammt aus Österreich, ist aber schon „überintegriert“. Sie ist eigentlich eine passionierte Lethargikerin, liegt am liebsten auf dem Sofa und sinniert.

Claudia`s Auftritte sind eine Mischung aus Erzählung und Liedern. Darin erzählt sie allzu menschliche Geschichten, fabuliert über ihr Berufs- und Liebesleben, erörtert die Tücken religiöser Befindlichkeiten genauso wie die Missverständnisse, die nur Dialektsprechende kennen. So sinniert sie u. a. über den „Fadisör“, einen ganz besonderen Männertyp – ebenso fad wie ermüdend. Dabei greift sie bisweilen zum Äußersten – ihrer Gitarre!

Selbstgedichtet und musikalisch schleierhaft, arglos arrangiert und interpretiert lassen ihre Songs Absurdes bis Alltägliches in ungeahntem Glanz erstrahlen. Sie singt (wohlbewusst oder unbewusst?) nie ganz perfekt und gerade damit und mit glockenheller Stimme überzeugend.

Sie schreckt nicht vor Performance zurück und so wie sie musikalisch und humoral keine Grenzen kennt, kennt sie bald auch keine Landesgrenzen mehr: ihr Potential muss aus den Kinderschuhen!

Das erste Mal tritt sie ab Oktober 2019 auch im „Ausland“ auf:

Am Freitag, den 25. Oktober 2019 um 19 im Kulturzentrum Salzhof in Freistadt / Kl. Saal

 

Karten zu € 17,- (freie Sitzwahl) gibt es im Vorverkauf:

• Buchhandlung Wurzinger, Hauptplatz 7, Freistadt
• Kino Freistadt, Salzgasse 25, Freistadt
• Lebenshilfe Freistadt, Shop, Zemannstraße 47, Freistadt
• Lebenshilfe Freistadt, Werkstätte, In der Au 7, Freistadt, Tel. 07942 / 20 804
• Jack Matuschek, Tel.: 0660 / 52 08 638

Abendkasse: € 20,-

Am besten gleich Karten sichern, den Abend genießen und gleichzeitig die Lebenshilfe Freistadt unterstützen!

Ort: Salzhof Freistadt, Salzgasse 15, 4240 Freistadt

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