Vereinsgeschichte

Die Sorge um die Zukunft der Kinder und ihrer Angehörigen führte am 21.10.1969 in Vöcklabruck zur Gründung des Vereines. (Mit fortlaufender Schulzeit stellte sich manchen Eltern von Kindern mit Beeinträchtigungen die Frage: "Was geschieht mit meinem Kind, wenn es die Schule verlassen muss?") Bei der Vereinsgründung wirkten Schuldirektoren, einige Sonderschullehrer sowie der Vorstand und die Mitglieder der Elternvereinigung der Sonderschule Vöcklabruck mit.

In jedem Gebiet, in dem eine Werkstätte errichtet werden sollte, wurde ein Team gebildet, welches die Vorbereitungs- und Durchführungsarbeiten übernehmen. Sie sind die Vorläufer der heutigen Arbeitsgruppen. Die Arbeitsgruppen vertreten seit damals den Verein der Lebenshilfe Oberösterreich vor Ort. Sie übernehmen einen wichtigen Teil der Öffentlichkeitsarbeit und sammeln auch Spenden für die Einrichtungen.

Die erste Werkstätte (damals noch "Tagesheimstätte") für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung ging am 02.11.1971 in Vöcklabruck in Betrieb. Das war der Beginn der familiennahen Unterstützung und Förderung. Heute betreibt die Lebenshilfe Oberösterreich im Bundesland über 80 Einrichtungen: Frühförderstellen, Horte, Werkstätten und Wohneinrichtungen. Rund 1600 Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung nehmen das personenzentrierte Begleit- und Förderangebot der Lebenshilfe Oberösterreich wahr.

Chronik - Raum Vöcklabruck:

 

  • 2007 (November): Wiedereröffnung des generalsanierten Wohnhauses in der Rennerstraße in Vöcklabruck. Zeitgleich ziehen sechs Personen in die Wohngruppe in der Dürnauer Straße.

 

  • 2007: Die Wohneinrichtung in der Sportplatzstraße in Vöcklabruck wird eröffnet. 15 Bewohnerinnen können dort untergebracht werden.

 

  • 2005 (März): Die Bewohnerinnen der Entlastungs-Wohneinrichtung in der Rennerstraße in Vöcklabruck siedeln in das Gebäude der Landesleitung bis der Umbau abgeschlossen sein wird.

 

  • 1999 (15. August): Elf Personen mit Beeinträchtigungen zeihen in die neue Tagesheimstätte Vöcklamarkt um.

 

  • 1998 (10. August): Die Wohngruppe II in der Anzengruberstraße in Vöcklabruck geht mit fünf Personen in Betrieb.

 

  • 1992 (1. Juli): Das Wohnhaus Lenzing öffnet für acht BewohnerInnen die Türen.

 

  • 1989: Beginn der Frühförderung und Familienbegleitung bei der Lebenshilfe Oberösterreich in Vöcklabruck. Zu diesem Zeitpunkt werden zwei Familien betreut.

 

  • 1988 (5. September): 33 Menschen mit Beeinträchtigungen ziehen in die Tagesheimstätte II in Regau. (Zweigstelle der Tagesheimstätte Vöcklabruck.) Der Schwerpunkt dort lautet "Berufsorientierte Werkstätte", während in Vöcklabruck besonderes Augenmerk auf Menschen mit einem erhöhtem Betreuungs- und Pflegebedarf gelegt wird.

 

  • 1986 (Herbst): Als Entlastungseinrichtung für die Wohneinrichtung entsteht durch die Übersiedelung einer Gruppe in die ehemalige Zivildienerwohnung (Klosterstraße 2) die Wohngruppe I Vöcklabruck.

 

  • 1984 (12. Juli): Das Wohnhaus Vöcklabruck in der Rennerstraße geht mit 12 BewohnerInnen in Betrieb.

 

  • 1982: Der Kindergarten Vöcklabruck öffnet seine Pforten. Es ist die erste Heilpädagogische Gruppe der Lebenshilfe Oberösterreich. Es folgen Kirchdorf (1983), Braunau (1984), Mattighofen (1987), Freistadt (1989) und Steyr (1990).

 

  • 1977 (22. September): Die neu erbaute Tagesheimstätte Vöcklabruck mit Standort in der E-Werk-Straße (Dürnau) nimmt den Betrieb auf.

 

  • 1973 (29. November): Durch einen Brand wird die Tagesheimstätte Vöcklabruck zur Gänze zerstört. Ursache war ein Hitzestau in einem Elektro-Nachtspeicherofen. Die alte Volksschule in Regau wird zum Ausweichquartier. Zahlreiche Eltern helfen beim Umzug nach Regau.

 

  • 1973 (Jänner): In Vöcklabruck wird die Landesgeschäftsstelle (später "Landesleitung") der Lebenshilfe Oberösterreich eingerichtet.

 

  • 1971 (2. November): Vöcklabruck geht als erste Tagesheimstätte Oberösterreichs mit 16 Personen in Betrieb.

 

  • 1971 (Juni): Die Stadtgemeinde Vöcklabruck stellt der Lebenshilfe Oberösterreich die Baracke am Sportplatz zur Verfügung. Mit einer großzügigen Subvention des Landes und dem freiwilligen einzigartigen Einsatz vieler Eltern beginnt der Ausbau des Objektes.

 

  • 1969 (21. Oktober): Der Verein der Lebenshilfe Oberösterreich wird in Vöcklabruck gegründet.

 

  • 1966: Über Empfehlung des Direktors der Allgemeinen Sonderschule Vöcklabruck OSR Ludwig Loidl und Primarius Dr. Fritz Fraundorfer wird die Elternvereinigung der Allgemeinen Sonderschule Vöcklabruck ins Leben gerufen.