Vereinsgeschichte

Die Sorge um die Zukunft der Kinder und ihrer Angehörigen führte am 21.10.1969 in Vöcklabruck zur Gründung des Vereines. (Mit fortlaufender Schulzeit stellte sich manchen Eltern von Kindern mit Beeinträchtigungen die Frage: "Was geschieht mit meinem Kind, wenn es die Schule verlassen muss?") Bei der Vereinsgründung wirkten Schuldirektoren, einige Sonderschullehrer sowie der Vorstand und die Mitglieder der Elternvereinigung der Sonderschule Vöcklabruck mit.

In jedem Gebiet, in dem eine Werkstätte errichtet werden sollte, wurde ein Team gebildet, welches die Vorbereitungs- und Durchführungsarbeiten übernehmen. Sie sind die Vorläufer der heutigen Arbeitsgruppen. Die Arbeitsgruppen vertreten seit damals den Verein der Lebenshilfe Oberösterreich vor Ort. Sie übernehmen einen wichtigen Teil der Öffentlichkeitsarbeit und sammeln auch Spenden für die Einrichtungen.

Die erste Werkstätte (damals noch "Tagesheimstätte") für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung ging am 02.11.1971 in Vöcklabruck in Betrieb. Das war der Beginn der familiennahen Unterstützung und Förderung. Heute betreibt die Lebenshilfe Oberösterreich im Bundesland über 80 Einrichtungen: Frühförderstellen, Horte, Werkstätten und Wohneinrichtungen. Rund 1600 Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung nehmen das personenzentrierte Begleit- und Förderangebot der Lebenshilfe Oberösterreich wahr.

Chronik der Lebenshilfe Oberösterreich:

1969

21. Oktober: Gründung des gemeinnützigen, interkonfessionellen, neutralen und überparteilichen Vereines Lebenshilfe Oberösterreich in Vöcklabruck Gegründet wurde der Verein von Schuldirektoren und Sonderschullehrern aus Oberösterreich. Mit dabei waren auch der Vorstand und Mitglieder der Elternvereinigung der Sonderschule Vöcklabruck sowie ein Ehrenpräsidium aus Politik, Wirtschaft, Kinderarzt und Schulinspektor.

Zum 1. Landesobmann wurde der Hauptinitiator der Vereinsgründung, Herr Dir. OSR Ludwig Loidl, gewählt.

1971

Die erste Werkstätte mit Beschäftigungstherapie für geistig und mehrfach beeinträchtigte Menschen geht in einer Baracke am alten Sportplatz in Vöcklabruck in Betrieb.

1972

Die Werkstätte in Vöcklabruck wird offiziell eröffnet.

1973

Die Landesgeschäftsstelle (später Landesleitung der Lebenshilfe Oberösterreich) wird eingerichtet. Ein Büroraum wird in der Gmundnerstraße in Vöcklabruck angemietet

Als Landessekretär (später Geschäftsführer) wird Peter Wacha angestellt. Die Werkstätte Vöcklabruck wird durch einen Brand zur Gänze zerstört. Auch der neu dazu gebaute Therapieraum wird durch das Feuer vernichtet. Die alte Volksschule in Regau wird zum Ausweichquartier.

Gründung der Arbeitsgruppe Steyr

1974

Die Werkstätte Wels geht in Betrieb (ab 1985 WS Wels 2)

Landesobmann Dir. Loidl tritt aus gesundheitlichen Gründen von seiner Funktion zurück

Ing. Walter Lukesch wird zum geschäftsführenden Landesobmann ernannt

Gründung der Arbeitsgruppe Linz

Gründung der Arbeitsgruppe Wels

1975

Die Werkstätte Steyr geht in Betrieb

Gründung der Arbeitsgruppe Bad Ischl

Gründung der Arbeitsgruppe Braunau

Gründung der Arbeitsgruppe Vöcklabruck (bisher durch Landesvorstand vertreten)

1976

Werkstätte Bad Ischl (alt bis 2009)

Gründung der Arbeitsgruppe Rohrbach

1977

Die neu erbaute Werkstätte Vöcklabruck mit Standort in der E-Werk-Straße (Dürnau) nimmt den Betrieb auf.

Werkstätte Braunau (alt – bis 1994)

Gründung der Arbeitsgruppe Freistadt

1978

Werkstätte Linz Urfahr. Diese Werkstätte ist noch heute die größte der Lebenshilfe OÖ – damals konzipiert für 220 Menschen mit Beeinträchtigung; heute werden noch immer 145 Menschen mit Beeinträchtigung hier beschäftigt.

1979

Werkstätte Ried im Innkreis (bis zum Neubau 1999)

Gründung der Arbeitsgruppe Eferding (später wieder aufgelöst)

Gründung der Arbeitsgruppe Ried im Innkreis

1980

Werkstätte Freistadt (alt) noch heute werden hier parallel zum Neubau zwölf Menschen mit Beeinträchtigung beschäftigt

Gründung der Arbeitsgruppe Weyer

1981

Werkstätte Weyer (alt – bis 2009)

Werkstätte Münzkirchen (alt – bis 2008)

Werkstätte Grein

Kindergarten Kirchdorf als erster integrativer Kindergarten in Österreich

Gründung der Arbeitsgruppe Gmunden

Gründung der Arbeitsgruppe Kirchdorf

Gründung der Arbeitsgruppe Schärding / Münzkirchen

1982

Kindergarten Vöcklabruck (später in Timelkam und in der WS Vöcklamarkt, heute in Attnang-Puchheim)

1983

Als erste Wohngruppe der Lebenshilfe OÖ geht am 1.5.1983 die Wohngruppe im Gebäude der Werkstätte Urfahr in Betrieb

Gründung der Arbeitsgruppe Almtal

1984

Wohnhaus Vöcklabruck (Rennerstraße)

Wohnhaus Wels 1 (bis 2019)

Wohngruppe Wels 1

Kindergarten Braunau (bis zur Übersiedelung an den heutigen Standort 2000)

1985

Werkstätte Wels Friedhofstraße

Übersiedelung des Kindergartens Kirchdorf an seinen heutigen Standort

Gründung der Arbeitsgruppe Perg (Grein)

1986

Werkstätte Gmunden (alt)

Werkstätte Mattighofen (alt - bis 2015)

Werkstätte Scharnstein (bis 1995 – heute befindet sich in diesem Gebäude ein Wohnhaus)

Wohngruppe Vöcklabruck (teilbetreut)

1987

Wohnhaus Grein Brucknerstraße

Wohnhaus Linz Klausenbachstraße

Kindergarten Mattighofen F

rühförderstelle Kirchdorf

1988

Werkstätte Regau mit Schwerpunkt „Berufsorientierte Werkstätte“

Wohnhaus Braunau Jubiläumsstraße

Gründung der Arbeitsgruppe Sankt Florian

1989

Werkstätte und Wohnhaus St. Florian in den ehemaligen Stallungen des Stiftes

Werkstätte und Wohnhaus Großraming Kindergarten Freistadt Frühförderstelle Vöcklabruck

Gründung der Arbeitsgruppe Großraming

1990

Kindergarten Steyr

Ing. Walter Lukesch beendet seine Funktion als Landesobmann. Als sein Nachfolger wird Dir. Peter Wacha gewählt.

1991

Werkstätte Mondsee Wohnhaus Altmünster

1992

Wohnhaus Bad Ischl

Wohnhaus Lenzing

Wohngruppe Ried im Innkreis (ab 2006 Wohnhaus Neubau)

1994

Wohnhaus Steyr

Wohngruppe Linz Marienberg

1995

Dir Peter Wacha beendet seine Doppelfunktion.

Neuer Landesobmann (heute Präsident) wird Ing. Franz Weiß.

Wohnhaus Mattighofen

Wohnhaus Scharnstein

Wohnhaus Steyrermühl

Umbau Fachwerkstätte Regau

Gründung der Arbeitsgruppe Mattighofen

1997

Werkstätte Neustift (bis 2007-Übersiedlung nach Unterweißenbach)

Werkstätte Wels Suttnerstraße

Wohngruppe Grein Kaiser-Friedrich-Straße

1998

Werkstätte Pettenbach

Wohnhaus Münzkirchen

Wohnhaus Vöcklabruck Anzengruberstraße

1999

Werkstätte Vöcklamarkt

Wohnhaus Hofkirchen

2000

Werkstätte Traun

Werkstätte Eggerding

Übersiedelung Kindergarten Braunau

2001

Wohnhaus Freistadt.

Das von der Lebenshilfe OÖ entwickelte Konzept des mobil betreuten Wohnens für Menschen mit Beeinträchtigungen wird bewilligt und umgesetzt.

2002

Werkstätte und Wohnhaus St. Georgen/G.

Wohngruppe Wels Linzerstraße

2003

Übersiedelung Werkstätte Gmunden

2004

Wohnhaus Grein 2 Schießstätte

Wohngruppe Braunau Kolpingplatz

Wohngruppe Wels Hamerlingstraße

2006

Werkstätte und Wohnhaus Linz 2 (Salzburgerstraße)

Neubau Werkstätte Braunau

Wohnhaus Wels 2

Wohnhaus Weyer

Zubau Wohnhaus Scharnstein

Wohngruppe Ried Südtirolerstr.

Gründung der Arbeitsgruppe Mondsee

2007 

Wohnhaus Vöcklabruck (Sportplatzstraße)

Wohngruppe Vöcklabruck (Dürnauerstraße)

Inbetriebnahme Stammwohnung Vöcklamarkt

Werkstätte Unterweißenbach

Gründung der Arbeitsgruppe Vöcklamarkt

2008

Wohngruppe Wels 3 (Dragonerstraße)

Neubau Werkstätte Münzkirchen

Umbau Werkstätte Regau

Wohngruppe Vöcklamarkt

2009

Stammwohnung und teilbetreutes Wohnen Bad Ischl 2

Umbau und Erweiterung Wohnhaus Bad Ischl/Steinfeldstraße

Wohnhaus Traun

Teilbetreutes Wohnen Vöcklamarkt

Neubau Werkstätte Bad Ischl

Neubau Werkstätte Freistadt

Umbau Werkstätte Grein

Neubau Werkstätte Weyer

2010

Neue Außenstelle in der Werkstätte Ried (Hoher Markt)

2011

Werkstätte Niederneukirchen

Außenstelle in der Werkstätte Münzkirchen (Danrather Str.)

Stammwohnung und teilbetreutes Wohnen Mondsee

Stammwohnung und teilbetreutes Wohnen St. Florian

Wohngruppe Wels 4 (Oberfeldstraße)

Heilpädagogischer Hort Vöcklabruck (Pestalozzischule)

Gründung der Arbeitsgruppe Eggerding

2012

Gründung der Arbeitsgruppe Sankt Georgen an der Gusen

2013

Lebenshilfe-Shop Braunau

Der langjährige Geschäftsführer Konsulent Dir. Peter Wacha geht in den Ruhestand

Nachfolger wird Mag. Gerhard Scheinast

2014

Keramikcafe Bad Ischl

Atelier/Galerie Gmunden (Traungasse)

Stammwohnung und teilbetreutes Wohnen Vöcklabruck Volkssiedlung

2015

Neubau Werkstätte Mattighofen

Werkstätte Perg

Erweiterung Wohnhaus Wels 2

Übersiedelung Wohnhaus und Umbau Werkstätte St. Florian „Florianer Laden“ in St. Florian

Präsident Ing. Franz Weiß beendet seine Funktion, neue Präsidentin wird Helga Scheidl

2016

Übersiedelung teilbetreute Wohngruppe Vöcklabruck (Tegetthoffstr.)

2018

Werkstätte Haag am Hausruck

Sanierung Wohngruppe Linz Marienberg

Lengauer Laden (Außenstelle WS Mattighofen)

2019

teilbetreute Wohngruppen (smart living) in Braunau und Ried

Neubau Wohnhaus Großraming (Ersatz + Erweiterung)

Neubau Wohnhaus St. Peter am Wimberg

Neubau Wohnhaus Gmunden

Ersatzbau für Wohnhaus Wels 1