Aktionstag 2014

Vereinsmitglieder

Die Lebenshilfe Oberösterreich bestehen aus rund 1.700 KlientInnen (incl. Interessenvertretungen), deren Angehörigen (sind oft Mitglieder von Arbeitsgruppen), dem Landesvorstand, rund 1.400 MitarbeiterInnen und nicht zuletzt vielen oft ehrenamtlich tätigen UnterstützerInnen und Förderern, die sich für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung im Raum Oberösterreich einsetzen.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Lebenshilfe Oberösterreich weisen wir mit Nachdruck darauf hin, dass Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung Fähigkeiten und Defizite, Stärken und Schwächen, wie alle anderen auch, haben.

 

Hauptaufgabengebiete

Die Trägerschaft von Einrichtungen und die Interessenvertretung sind die beiden Hauptaufgabengebiete der Lebenshilfe Oberösterreich. Zu den wichtigsten Aufgaben der Interessenvertretung gehören Beratung und Hilfe, das Eintreten für die Rechte von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung, Öffentlichkeitsarbeit, Mitarbeit bei Gesetzesvorhaben und Gesetzesnovellen, Politikervorsprachen und Politikerkontakte, Verankerung der Rechte von Menschen mit intellektueller  Beeinträchtigung und deren Angehörigen, und vieles mehr.

Die Lebenshilfe Oberösterreich will, dass jeder Mensch mit Beeinträchtigung - so weit als möglich und sinnvoll - Entscheidungen zu seiner Lebensgestaltung trifft und aus den vorhandenen Möglichkeiten auswählen kann. Dazu braucht man Hilfe. Diese Hilfe muss soviel Eigenverantwortung wie möglich zulassen, aber soviel Unterstützung anbieten wie nötig. Es ist notwendig, dass Ausmaß der Unterstützung laufend zu überprüfen. Die Lebenshilfe Oberösterreich sieht die Notwendigkeit zur umfassenden Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung. Qualitätsmanagement muss sich in erster Linie an den Bedürfnissen von Menschen mit Beeinträchtigungen orientieren. Für diese gilt es, professionelle und nachvollziehbare Dienstleistungen anzubieten.

 

Das Angebot der Einrichtungen umfasst:

(Nähere Infos zu den Einrichtungen unter "Was wir tun")

Frühförderung steht den Kindern und deren Familien vom Säuglingsalter bis zum Beginn eines Kindergartens oder bis längstens zum Schuleintritt zur Verfügung. Frühförderung ist für Kinder mit Entwicklungsverzögerung, Kinder mit Beeinträchtigungen und Kinder, bei denen die Wahrscheinlichkeit einer Beeinträchtigung nicht ausgeschlossen werden kann. Die Kindergärten der Lebenshilfe Oberösterreich bieten gezielte Angebote von Förderung und Therapie an. Das Angebot wird dabei auf das jeweilige Kind abgestimmt. Seit Oktober 2011 bietet zudem ein Hort in Vöcklabruck Jugendlichen im Alter von 9 bis 16 Jahren Begleitung und Förderung an.

Die Lebenshilfe Oberösterreich unterstützt rund vierzig Werkstätten inklusive Außengruppen, welche die Selbstständigkeit, Eigenverantwortung und Unabhängigkeit von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung unterstützen und fördern. Schwerpunkte sind die Themen Anlehre/Qualifikation, sowie die Schaffung bzw. der Ausbau vielfältiger Angebote für Senioren und Menschen mit schweren Beeinträchtigungen.

Jede BewohnerIn sollte in unseren über 43 Wohneinrichtungen größtmögliche Unterstützung in Bezug auf Selbstständigkeit, Kompetenz in der Bewältigung des Alltags und Unabhängigkeit erhalten. Derzeit werden teilbetreutes, mobil betreutes und vollbetreutes Wohnen angeboten. Des Weiteren besteht ein Angebot für Senioren, die tagsüber im Wohnhaus begleitet werden. Schwerpunkte für die Zukunft sind die Verbesserung der Wohnqualität und die Möglichkeit, vielfältige Wohnformen anzubieten.