40 Jahre Arbeitsgruppe Freistadt

von Lebenshilfe Oberösterreich (Kommentare: 0)

Die Arbeitsgruppe Freistadt. Vlnr: stehend: Gabriele Wolf, Wilhelm Hießl, Silvia Pirklbauer, Gerlinde Weinzinger; sitzend: Brigitte Rudlstorfer, Regina Neunteufel, Erika Leonhartsberger, Regina Thalmann, Ingeborg Waldschütz, Burgi Kernecker-Janko, Norbert
Die Arbeitsgruppe Freistadt. Vlnr: stehend: Gabriele Wolf, Wilhelm Hießl, Silvia Pirklbauer, Gerlinde Weinzinger; sitzend: Brigitte Rudlstorfer, Regina Neunteufel, Erika Leonhartsberger, Regina Thalmann, Ingeborg Waldschütz, Burgi Kernecker-Janko, Norbert
Die Arbeitsgruppe Freistadt damals: Regina Thalmann, Annemarie Kreindl, Helga Reibenberger und Cäcilia Gstöttenbauer legten den Grundstein für den Freistädter Christkindlmarkt.
Die Arbeitsgruppe Freistadt damals: Regina Thalmann, Annemarie Kreindl, Helga Reibenberger und Cäcilia Gstöttenbauer legten den Grundstein für den Freistädter Christkindlmarkt.
Viele Damen Bastelgruppe engagieren sich noch heute für die Lebenshilfe OÖ. Vlnr: Julia Peterbauer, Edith Kosiba, Helga Bachofner, Gertrude Kaufmann, Erika Moll, Annemarie Errhalt, Gitta Lanik.
Viele Damen Bastelgruppe engagieren sich noch heute für die Lebenshilfe OÖ. Vlnr: Julia Peterbauer, Edith Kosiba, Helga Bachofner, Gertrude Kaufmann, Erika Moll, Annemarie Errhalt, Gitta Lanik.

Seit 40 Jahren setzt sich die Arbeitsgruppe Freistadt der Lebenshilfe OÖ als starke Stimme für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung in der Region ein.

Im März 1977 trieb die Sprachtherapeutin Regina Thalmann (vormals Mühlbachler) das Wissen um die ungewissen Zukunftsaussichten für Menschen mit Beeinträchtigung und die damit verbundene Sorge von Angehörigen dazu an, Initiative zu ergreifen. Zusammen mit Cäcilia Gstöttenmayr, einer betroffenen Mutter, nahm sie Kontakt mit der Lebenshilfe OÖ auf und gründete daraufhin die erste Arbeitsgruppe in Freistadt. Moralisch sowie finanziell begleitet und unterstützt wurde die Arbeitsgruppe Freistadt mehr als 20 Jahre lang von den Damen der „Bastelgruppe“.

Mit Hilfe der tatkräftigen Arbeitsgruppe gelang es der Lebenshilfe OÖ, im März 1980 die erste Werkstätte in der Region zu eröffnen. Aus einem ehemaligen Kühlhaus entstand ein Arbeitsplatz für sechs Menschen mit Beeinträchtigung. Heute fallen bereits fünf Einrichtungen für insgesamt 102 Menschen mit Beeinträchtigung in den Wirkungsbereich der Arbeitsgruppe Freistadt: die Werkstätten in Freistadt und Unterweißenbach sowie ein Shop, ein Kindergarten und ein Wohnhaus in Freistadt.

Wirksame Kraft in der Region

Durch zahlreiche Aktivitäten wie Grillnachmittage, Palmbuschen-Aktionen, Keksverkäufe und Tanzveranstaltungen wurden seit der Gründung vor 40 Jahren finanzielle Mittel für qualitätsverbessernde Maßnahmen in den Lebenshilfe-Einrichtungen aufgebracht, deren Finanzierung ansonsten nicht möglich gewesen wäre. Ca. 30 ehrenamtliche Mitarbeiter sind dabei im Einsatz, um diese Aktivitäten durchzuführen, gesellschaftspolitisch zu Wirken und die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung in der Region zu fördern. Ingeborg Waldschütz, Obfrau der Arbeitsgruppe Freistadt, regt zur Mitarbeit in der Arbeitsgruppe Freistadt an: „Ich freue mich, wenn in Zukunft viele weitere Personen ihre Fähigkeiten, ihr Wissen und ihre Zeit mit der Arbeitsgruppe Freistadt teilen“, so Waldschütz.

Zum 40. Jubiläum plant die Arbeitsgruppe Freistadt wieder eine Veranstaltung unter dem Namen „KünstlerInnen für die Lebenshilfe“. Am Abend des 5. Oktober wird im Salzhof der Rainbacher Dreigsang zugunsten der Lebenshilfe OÖ auf der Bühne stehen, im Anschluss folgt eine Versteigerung von Bildern, die von den Künstlern der Region zur Verfügung gestellt werden.

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