Eine Bereicherung in Sachen Menschlichkeit

von Lebenshilfe Oberösterreich (Kommentare: 0)

Seit einem Jahr arbeiten zwei Damen mit intellektueller Beeinträchtigung in der Verpackungsstadl GmbH in Sattledt. Sie bereichern das Unternehmen nicht nur mit ihrer Arbeitsleistung, sondern werten mit ihrer Motivation und Herzlichkeit auch das Betriebsklima auf.

Im Rahmen der „Integrativen Beschäftigung“ helfen Viktoria Fischereder und Bianca Haas aus der Lebenshilfe-Werkstätte Pettenbach bei Lager- und Kommissionierungsarbeiten im Verpackungsstadl Sattledt mit. Für Geschäftsführer Fabian Egle erfüllt diese Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe zwei wichtige Komponenten: „Erstens leisten die beiden Damen einen wichtigen Beitrag der täglichen Arbeit. Und zweitens bereichern ihre gute Laune und ihre Motivation das Betriebsklima“, so Egle.

Viktoria Fischereder und Bianca Haas sind stolz darauf, in ‚einer richtigen Firma‘ zu arbeiten. Wenn sie Gläser und Flaschen in Kartons schlichten, tun sie das nicht ohne Stolz und einem Lächeln im Gesicht. Anfangs wurden sie noch von einem Betreuer der Lebenshilfe begleitet, mittlerweile kennen sie die Abläufe und die Leute dort. Ihr Aufgabenbereich wurde sukzessive erweitert und ihre Kollegen achten darauf, dass die fleißigen Mitarbeiterinnen immer genug zu tun haben.

Offen gegenüber Neuem

Sechs Mitarbeiter arbeiten im Team des Verpackungsstadls – die beiden Damen aus der Lebenshilfe ergänzen das Team, das Leute unterschiedlicher Nationen und auch einen Flüchtling aus Eritrea umfasst. „Offen gegenüber Neuem sein, das ist Teil unserer Unternehmenskultur. Viktoria und Bianca haben dazu maßgeblich beigetragen“, erklärt Fabian Egle.

Er selbst hat beim Schritt zur „Integrativen Beschäftigung“ etwas Unbekanntes gewagt und dabei auf ganzer Linie gewonnen: „Ich nehme die Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe als sehr bereichernd und wertvoll wahr. Ich rate allen, die Integrative Beschäftigung einfach auszuprobieren. Man erweitert seinen eigenen Horizont, verliert die Scheu gegenüber Menschen mit Beeinträchtigung und kann nichts dabei verlieren“, so Egle abschließend.

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