„Ich bin dankbar für diese Chance“

von Lebenshilfe Oberösterreich (Kommentare: 0)

Bisher erledigte Manuel Peham Arbeitsaufträge für die Tritscheler GmbH in der Lebenshilfe-Werkstätte Eggerding. Nun ist er zwei Vormittage pro Woche direkt im Unternehmen tätig und freut sich sehr über diese Chance.

„Als Rollstuhlfahrer ist es nicht leicht eine Arbeitsstelle zu finden. Ich bin der Firma Tritscheler sehr dankbar dafür, dass sie mir diese Chance gegeben hat. Ich freue mich jede Woche auf die zwei Tag in der Firma“, so Manuel Peham. Der Beschäftigte der Lebenshilfe ist im Rahmen der Integrativen Beschäftigung seit März zwei Vormittage pro Woche in der Tritscheler tätig, wo er Schraub- und Montierarbeiten für Rolladen und Sonnenschutz erledigt. „Die Integrative Beschäftigung bietet Menschen mit Beeinträchtigung die Möglichkeit, direkt in Unternehmen tätig zu werden und dadurch ein neues Arbeitsumfeld und neue Leute kennenzulernen. Durch Manuel Pehams Anwesenheit ergeben sich zu den bereits bekannten Schraub- und Montagearbeiten nun auch neue zusätzliche Arbeitsaufträge für ihn“, freut sich Michael Fuchs, Leiter der Lebenshilfe-Werkstätte Eggerding über die gelungene Kooperation.

Die Chemie passt

„Wir sind froh, dass Manuel zu uns kommt. Die Chemie hat von Anfang an gepasst und es ist so, als würde Manuel schon immer bei uns arbeiten – es ist ganz normal“, so Johann Neißl, Werkstättenleiter der Tritscheler GmbH. Auch für Manuel Peham ist die Tätigkeit im Unternehmen schon Routine. „Am Anfang war ich unsicher, aber ist normal, wenn man wo neu hinkommt. Man muss den Mut haben, sich auf etwas Neues einzulassen. Ich werde behandelt wie jeder andere Mitarbeiter auch und meine Beeinträchtigung rückt in den Hintergrund“, so der 34-Jährige Beschäftigte der Lebenshilfe-Werkstätte Eggerding. „Viele Beschäftigte der Lebenshilfe-Werkstätte wünschen sich, in Unternehmen außerhalb der Lebenshilfe tätig zu werden. Wir sind daher ständig auf der Suche nach neuen Kooperationspartnern“, erklärt Michael Fuchs.

Integrative Beschäftigung in der Lebenshilfe OÖ

In Form der Integrativen Beschäftigung werden Beschäftigte der Lebenshilfe außerhalb von Lebenshilfe-Einrichtungen tätig; zum Beispiel in Wirtschaftsbetrieben, Vereinen, öffentlichen Einrichtungen oder auch für Privatpersonen. Für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung bietet die Integrative Beschäftigung die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und ihre persönlichen Interessen und Fähigkeiten zum Einsatz zu bringen. Sehr wertvoll für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung ist die Tatsache, dass sie an Orten arbeiten können, wo auch Menschen ohne Beeinträchtigung arbeiten. Indem ein Unternehmen, ein Verein oder eine Organisation Menschen mit Beeinträchtigung die Möglichkeit zur Mitarbeit und Teilhabe bietet, zeigt es soziale und gesellschaftliche Verantwortung. Diese fällt auf und spricht zusätzliche Kundegruppen an.

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