Neue Lebenshilfe-Werkstätte in Haag fertiggestellt

von Lebenshilfe Oberösterreich (Kommentare: 0)

Nach 16 Monaten Bauzeit konnte die ISG die Werkstätte Haag an die Lebenshilfe OÖ übergeben. Ab Oktober 2018 wird sie zum Beschäftigungsplatz für 24 Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung.

Dringend werden im Bezirk Grieskirchen Beschäftigungsplätze für Menschen mit Beeinträchtigung benötigt. Im Oktober nimmt die Lebenshilfe-Werkstätte in der Rottenbacherstraße, mit der ein Beschäftigungsangebot für 24 Menschen dieser Personengruppe entsteht, ihren Betrieb auf.

Am 23. März 2017 erfolgte der Spatenstich der Werkstätte Haag mit Dr. Josef Pühringer und Landesrätin Birgit Gerstorfer, nun konnte die ISG, welche die Planung und die Koordination des Bauprojektes innehatte, die planmäßig fertiggestellte Werkstätte an die Lebenshilfe OÖ übergeben. „Wir haben großen Wert darauf gelegt, lokale Unternehmen in den Bauprozess einzubinden. Damit stärken wir nicht nur die Region, sondern ermöglichen der Lebenshilfe kostengünstige Betreuungs- und Folgearbeiten durch kurze Anfahrtswege“, erklärt Prok. Arch. DI Ernst Lindinger, technischer Leiter der ISG.

Finanziert wird das Projekt zu 49 % aus EU-Mitteln (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums – ELER) und zu 51 % von der Sozialabteilung des Landes Oberösterreich. Der maximale Förderbetrag von € 1.290.300 wurde beim Bau nicht überschritten.

Alexander Weis übernimmt Werkstättenleitung

Mit August nahm Alexander Weis als Leiter der Werkstätte Haag seinen Dienst auf. Der Diplomsozialbetreuer ist seit 2011 in der Lebenshilfe OÖ beschäftigt und hatte zuvor die Leitung der Werkstätte St. Georgen an der Gusen inne. „Ich freue mich sehr darauf, die Strukturen in Haag von Grund auf neu zu planen und zu gestalten. Besonders freue ich mich auch darauf, mit den Betrieben und Leuten in der Region Kontakt zu knüpfen“, so Alexander Weis.

Bis zur Inbetriebnahme wird der gebürtige Steyrer erste Schritte in diese Richtung unternehmen, auch ein Termin mit dem Bürgermeister, der die Verwirklichung des Projektes der Lebenshilfe unterstützt hat, ist geplant. Darüber hinaus stehen in der Zwischenzeit noch organisatorische Angelegenheiten sowie Besorgungen an und Bewerbungsgespräche mit potenziellen zukünftigen Mitarbeitern werden geführt.

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