Silber und Bronze nach Braunau geholt

von Lebenshilfe Oberösterreich (Kommentare: 0)

Karl Ölbauer, Thomas Fuchs, Sonja Hütter, Marianne Leithner, Bruno Klingseisen, Philipp Göschl, Johannes Engelsberger, Stefan Lobentanz
Karl Ölbauer, Thomas Fuchs, Sonja Hütter, Marianne Leithner, Bruno Klingseisen, Philipp Göschl, Johannes Engelsberger, Stefan Lobentanz

Die zwei Stockschüzten-Teams der Lebenshilfe-Werkstätte Braunau konnten bei den Special Olympics World Games eine Silber- und eine Bronzemedaille nach Braunau holen. Gestärkt wurden sie dabei von Fans aus der Heimat.

Nervosität. Vorfreude. Aufregung. Teamgeist. Ärger. Selbstvertrauen. Und zum Schluss pure Freude. Die von der Lebenshilfe-Werkstätte Braunau begleiteten Sportler durchlebten eine ganze Reihe an hochemotionaler Momente. Am Ende holte „Team Austria 10“ aus Braunau die Silbermedaille, „Team Austria 09“ verpasse um nur zwei Millimeter Gold und rutschte somit auf Platz drei.

Vollste Rückendeckung aus der Heimat

Von der offiziellen Verabschiedung beim Fackellauf am Braunauer Stadtplatz bis zum emotionalen Empfang in der Lebenshilfe-Werkstätte, dem auch Bürgermeister Johannes Waidbacher beiwohnte, konnten die Lebenshilfe-Sportler auf die Unterstützung aus der Heimat zählen. Ein Bus voller Fans reiste sogar nach Graz, um die entscheidenden Bewerbe live miterleben zu können. „Alle Athleten spürten, dass wir aus Braunau vollste Rückendeckung haben. Das gab den Teams enorme Sicherheit und Selbstvertrauen“, so Trainer Philipp Seidl.

Ungewohnte Bewerbsverhältnisse bravourös gemeistert

Stocksport hat in Braunau eine lange Tradition und wird von 25 Sportlern aktiv ausgeübt. Bisher nahmen die Sportler jedoch ausschließlich an „Unified-Bewerben“ teil, bei denen der Trainer Teil der vierköpfigen Mannschaft ist. Diesmal kamen die Mannschaftsführer direkt aus den Reihen von Menschen mit Beeinträchtigung. Zudem musste auf einem ungewohnten Belag gespielt werden, der die Stöcke deutlich mehr abbremste als bei den gewohnten Trainingsbahnen. Vor Ort wurden deshalb noch extra Trainingseinheiten eingelegt. „Nahezu aus dem Nichts bekamen unsere Athleten ein Gefühl für die Bahn. Freude und Motivation waren in nu wieder da und das Ergebnis ist toll“, freut sich Philipp Seidl und fasst zusammen „Tolle Spiele. Ein Erlebnis für alle Beteiligten. Eine ganz besondere Woche“.

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