Unverfälschte Kunst aus der Werkstätte Ried wird im Rathaus präsentiert

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Bei der Eröffnung der Ausstellung: v.l. Künstlerinnen Martina Hörandner und Susanne Hochhold, Einrichtungsleiter Ried Rudolf Rembart, Moderator Walter Mann, Bürgermeister Albert Ortig und Arbeitsgruppenobmann Gerd Rabe
Bei der Eröffnung der Ausstellung: v.l. Künstlerinnen Martina Hörandner und Susanne Hochhold, Einrichtungsleiter Ried Rudolf Rembart, Moderator Walter Mann, Bürgermeister Albert Ortig und Arbeitsgruppenobmann Gerd Rabe

Am Donnerstag, 29. September 2016, fand im Rathaus Ried die Vernissage zur Ausstellung "Unverfälschte Kunst aus der Werkstätte Ried" statt.

Daniela Kirchsteiger betreut die Kunstgruppe in der Werkstätte Rettenbrunnerweg, wo Klienten Abwechslung vom Alltag finden. „In entspannter Atmosphäre entstehen Bilder in unterschiedlichen Techniken, jeder hat sein Talent und viel Spaß bei der Arbeit und die Bilder sind sehr ausdrucksstark“, so Kirchsteiger, die selbst gerne malt und eine entsprechende künstlerische Ausbildung absolviert hat.

Beate Mattes, ausgebildete Krankenschwester und Maltherapeutin in Ausbildung, arbeitet ehrenamtlich mit Klienten der Lebenshilfe in der Werkstätte am Hohen Markt. Hier entstehen Bilder in Wachstechnik, Collagen in Serviettentechnik und demnächst Mosaike. Warum engagiert sie sich? „Ich bekomme von den Klienten viel zurück, ich freue mich, dass Farben fröhlich machen und ich merke, wie es den Leuten beim Malen geht“, sagt sie, „und die Künstler nehmen viel in ihren Alltag mit!“ Kunst ist für Menschen mit Behinderungen ein gutes Kommunikationsmittel und bietet die Möglichkeit des sich Mitteilens.

Die Ausstellung dauert bis 17. November und Bilder sind zu fairen Preisen käuflicher zu erwerben.

 

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